Schon traditionell findet am 16.Mai, dem Namenstag des Brückenheiligen Johannes Nepomuk, eine Maiandacht an der Nepomuk Statue an der Regenbrücke statt. Der heilige Nepomuk ist der Schutzpatron der Brückenbauer, Flößer, Schiffer und Müller. Weil er, der Legende nach, das Beichtgeheimnis der Königin von Böhmen nicht gebrochen hat und dafür in der Moldau ertränkt wurde, gilt er auch als Patron des Beichtgeheimnisses für Beichtväter und Priester. Seine bekannteste Statue steht auf der Karlsbrücke in Prag.
Die Gemeinschaft im Unteren Dorf, Errichter der Statue, ist seit vielen Jahren schon Initiator und Veranstalter dieser Andacht unter freiem Himmel. Nachdem auch heuer wieder die Wetterprognosen für den Veranstaltungstag nichts Gutes voraussagten, freute sich Vorsitzender Josef Pritzl umso mehr über das gute Wetter und damit auch über viele mitfeiernde Mitglieder und Freunde der Dorfgemeinschaft. Sie kamen aus Hohenwarth und der Umgebung. Gut 50 Personen durften eine Maiandacht mitfeiern, die auch heuer wieder von Pfarrer Johann Wutz geleitet wurde. Die Lektorendienste übernahm Josef Pritzl. Begleitend vom beruhigenden Rauschen des nahen Weißen Regen sangen die Marienverehrer bekannte Marienlieder im Volksgesang. In seine Dankesworte am Schluss fügte der Vorsitzende neben den Helfern auch die Frauengemeinschaft Hohenwarth ein, die ihre Maiandachtbüchlein zur Verfügung stellten. Anschließend gab es zum Abschluss noch eine Feier in den Mai mit Brotzeit und Getränken.

Eine Vielzahl von Marienverehrern war gekommen, um mit Pfarrer Johann Wutz eine Maiandacht beim Nepomuk zu feiern.
