Bericht vom Dankgottesdienst

Hohenwarth. Das Jahr des 30-jährigen Bestehens der Gemeinschaft im Unteren Dorf sollte mit einem Dankgottesdienst am Jahrtag und mit der Jahreshauptversammlung mit Kameradschaftsabend beendet werden. Letztere beiden fielen leider den Restriktionen der Corona-Pandemie zum Opfer. Der Dankgottesdienst durfte allerdings gehalten werden und wurde für alle Gottesdienstbesucher zu einem besonderen Erlebnis. Pfarrer Johann Wutz konnte am Vorabend des Volkstrauertages auf ein, den Corona-Voschriften entsprechend, voll besetztes Gotteshaus blicken. Ewald und seine Freunde, unterstützt von zwei weiteren guten Freundinnen der GUD gestalteten den Gottesdienst in besonderer musikalischer Weise. Den Lektorendienst übernahmen Brigitte und Josef Pritzl. Nach der Predigt segnete Pfarrer Wutz die von der GUD gestiftete Dankkerze, welche dann vor dem namentlichen Totengedenken an der Osterkerze entzündet wurde. Josef Pritzl las die Namen aller Bewohner aus dem Unteren Dorf vor, die seit 1990, dem Gründungsjahr der Gemeinschaft verstorben sind. Zusätzlich zum Sterbedatum wurde auch der Hausname genannt. Nach dem Gottesdienst legte Vorsitzender Roland Ettenhofer am Grab des Gründungsvorsitzenden Max Schlecht ein Blumengebinde nieder. Die Gemeinschaft wurde mit einem kleinen Garagenfest im Jahr 1990 gegründet, wo sich junge Familien zusammen taten um für die Gemeinschaft etwas zu bewegen. Mann wollte einen Kinderspielplatz bauen und die Verkehrsteilnehmer in der Bahnhofstraße auf die spielenden Kinder hinweisen. Die Gemeinschaft setzte sich im weiteren Verlauf neben der Förderung des Gemeinschaftssinns das Ziel der Dorfverschönerung und des Umweltschutzes. Goaßstodfeste, Christkindlmärkte und Flohmärkte brachten die entsprechenden finanziellen Mittel ein um Projekte wie Dorfbrunnen, Nepomuk an der Regenbrücke mit Umfeld und Sitzgruppe, Weihnachtsbeleuchtung, Ruhebänke an den Wanderwegen und vieles mehr anzuschaffen. Unzählige Ausflüge in den vergangenen dreißig Jahren trugen zum kameradschaftlichen Zusammenhalt zwischen Goaßstoderern und Freunden bei, teilweise war man mit zwei großen Reisebussen unterwegs. Bei der alljährlichen Wallfahrt zum Haidsteiner Kircherl, immer am 3. Oktober, dankt man dem Herrgott für ein weiteres gutes Jahr. In diesem Jahr wurden die Wallfahrer erstmals von Pfarrer Johann Wutz begleitet, was die Wallfahrt nochmal ganz besonders aufwertete. Die vielen Aktivitäten machten es notwendig, sich aus rechtlichen Gründen als Verein zu organisieren, die GUD war geboren. Mitgliedern und Freunden gebührt ein besonderer Dank für den langjährigen kameradschaftlichen Zusammenhalt und die große Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Hohenwarth, die die Gemeinschaft in all den Jahren besonders unterstützt hat, hier besonders den jeweiligen Bürgermeistern Reinhold Vogl, Josef Seidl und Xaver Gmach.