11. Goaßstodfest: „Dö Goaßstodara san Hund und im Feiern ganz stark“

… so die Worte des Humoristen Hubert „Erdäpfekraut“ Mittermeier aus der Hallertau, der beim 11. Goaßstod-Fest“ einen „starken Auftritt“ hatte. Ein Fest der Superlative mit Hunderten von Gästen und einem Rekordbesuch, auch dank der günstigen Witterung, war am Sonntag die Traditionsveranstaltung, die wiederum in der Bahnhofstraße ablief. Erstmals war in der „Spielestrasse für Kinder“ der Spieleanhänger des Kreisjugendringes in Hohenwarth.
GUD-Vorsitzender Max Schlecht mit seinem bewährten Team hatte für die Traditionsveranstaltung die Werbetrommel kräftig gerührt, zudem bekamen 600 Haushalte in der Gemeinde Hohenwarth eine persönliche Einladung. Die Vorstandschaft hatte Wochen vorher die Weichen für ein erfolgreiches Fest gestellt, das am Sonntag natürlich auch vom Wetter begünstigt war.
Um sechs Uhr war bereits Weckruf, die „musikalischen Akteure waren Walter Kreisel, Roland Ettenhofer und Max Schlecht. Anschließend waren Akteure und Begleiter zu einem Weißwurstessen bei Willi Scherbaum und Annette Jügel eingeladen. Ab 8 Uhr wurden die restlichen Aufbauarbeiten durchgeführt, hier zollte GUD-Vorsitzender Max Schlechten großes Lob und Anerkennung.
Viele Gäste, Einheimische und „Goaßstodara und Freunde“ hatten sich um 11 Uhr beim „Nepomuk-Brunnen“ eingefunden. Max Schlecht dankte auch Bürgermeister Xaver Gmach und Pfarrer Gottfried Rottner fürs Kommen und eröffnete das 11. Goaßstod-Fest 2007. Im Rahmen der Festeröffnung segnete Pfarrer Rottner das Glöcklein mit Glockenturm, das Walter Kreisel auf seinem Wohnhaus in der Unteren Dorfstraße 24 installierte hatte. Max Schlecht dankte hierfür und wies darauf hin, dass Kreisel jeden Sonntag kurz vor dem Mittagläuten aus der Pfarrkirche St. Johannes sein Glöcklein läutet, zudem werden die Wallfahrer zum Haidstein jedes Jahr am 3. Oktober vom Geläut begleitet. Bürgermeister Xaver Gmach sprach in seinem Grußwort von einer „sehr aktiven Dorfgemeinschaft“. Die GUD hat auch heuer wieder aus den Erlösen der Feste in die Dorfverschönerung investiert, vier hochwertige Metallbänke mit einem Gesamtvolumen von rund 2 500 Euro wurden beschafft“, so die Worte des Gemeindechefs.
Ein gigantischer Erfolg war dann das Fest, die Bahnhofstraße war am Sonntagnachmittag eine „Feiermeile“. Hunderte von Besuchern, Ferien- und Campinggäste und Einheimische aus nah und fern, kamen in das Untere Dorf. Zweimal musste deshalb mit Tischen und Bänken angebaut werden, diesmal war es Rekordbesuch. Die GUD hatte alles bestens angerichtet und war ein hervorragender Gastgeber. Den Gästen bot sich ein schönes Bild, denn die „Goaßstod“ hatte sich für diesen Festtag bestens herausgeputzt, zudem wehten Fahnen. Die Mitglieder waren mit dem „GUD-T-Shirt“ gekommen, der Teamgedanke wurde hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Einen Glücksgriff hatten die Veranstalter mit der Verpflichtung der „Goaßstod-Musi“ unter der Leitung von Franz Fischer. Die Musiker zeigten sich von ihrer besten Seite, es gab viel Beifall der Besucher.
Als Attraktion hatten die GUD-Verantwortlichen die Verpflichtung des bayernweit bekannten Humoristen Hubert „Erdäpfekraut“ Mittermeier angekündigt. Der Auftritt des „Holledauers“ begeisterte und war sensationell. GUD-Vorsitzender Max Schlecht ging mit dem „Erdäpfekraut“ durch die einzelnen Bankreihen, für viele Besucher gab es dadurch die „passenden Gstanzl“, nur ein einziges Stichwort genügte für das „Aussingen“. Der „Zwei-Stunden-Auftritt“ war eine Schau und es gab immer wieder Zugaberufe, die Mittermeier gerne erfüllte. Mittermeier zollte den Verantwortlichen großes Lob und Anerkennung für so ein „tolles Straßenfest“.
Für das leibliche Wohl (Mittag- und Abendessen sowie Kaffee und Kuchen) sorgten die Vereinsmitglieder, insgesamt waren 30 Akteure im Einsatz.
Ein Volltreffer war in der „Spielestrasse für Kinder“ der „Spiele-Anhänger“ des Kreisjugendringes, den die GUD erstmals nach Hohenwarth holte. Im Garten der Familie Busch herrschte an diesem Nachmittag deshalb Hochbetrieb, die Familie Pritzl (Silveit) hatte alle Hände voll zu tun, die Kleinen waren begeistert. Die Kinder freuten hier sich auf viele Sachpreise. 60 Kinder nahmen am 6. GUD-Luftballon-Wettfliegen (Preisverteilung beim Christkindlmarkt) teil. Die „kleinen Standlbesitzer“ des Kinderflohmarktes machten gute Umsätze, es wurde keine Standgebühr erhoben. Die Bilderausstellung „Alt-Goaßstod“ arrangierte Wick Pritzl, alte Spiele und Stelzengehen, hier versuchten sich auch viele Kinder, rundeten das attraktive Rahmenprogramm ab.
Bei der großen Verlosung warteten wieder wertvolle Sachpreise auf die Gewinner. Die Preisverteilung „inszenierte“ wiederum Max Schlecht mit seinem Team. Als „Glücksfee“ fungierte Sophia Pritzl, Aufsichtsperson war Josef Pritzl. Den Hautpreis, ein Mountainbike im Wert von 400 Euro, sicherte sich Ilse Kirschbauer, Hauptstraße. Max Schlecht dankte für den tollen Besuch und zollte dem gesamten GUD-Team und den Hausbesitzern großes Lob und Anerkennung.
Der gesamte Erlös aus dieser Veranstaltung fließt wieder in die Dorfverschönerung, ein „Projekt 2008“ ist schon wieder angedacht.