Der Jahresausflug der GUD führte heuer ins niederbayerische Museumsdorf Tittling und in die Dreiflüssestadt Passau. Am frühen Vormittag starteten gut vierzig Mitglieder der GUD und Freunde mit Busfahrer Gerhard ins niederbayerische Museumsdorf. Noch auf dem Parkplatz beim Museumsdorf legte man eine Brotzeit- und Kaffeepause ein. Für viele war es eine Zeitreise in eigene Erinnerungen an die Vergangenheit, für andere Andenken an Erzählungen von Eltern und Großeltern und für sehr viele einfach etwas Neues aus der Vergangenheit, welches man so noch nicht gesehen hatte. Interessant war es alte Gebäude, die einmal in der näheren Umgebung gestanden haben, im Museumsdorf wiederzufinden. Das alte Austragshaus des Voglbauern aus Gutendorf bei Arnbruck zum Beispiel, oder das Brauhaus aus Bärndorf erregte das besondere Interesse der Ausflügler. Im weitläufigen Rund der Museumsanlage konnte jeder etwas entdecken, zu dem auch er eine kleine Beziehung aufbauen konnte, sei es die alte Schule mit einem Klassenzimmer für alle Schüler, das alte Feuerwehrhaus oder die hölzerne Kapelle der 14 Nothelfer.
Im Gasthaus „Zum Mühlhiasl“ auf dem Museumsgelände kehrte die muntere Reisegruppe zum Mittagessen ein. Dann wandte man sich der Dreiflüssestadt Passau zu, die nur eine knappe halbe Stunde mit dem Bus entfernt war. Mit einem großen Elektroschiff erkundete die Reisegruppe die Donau, den Inn und auch die Stelle, von der ab Donau, Inn und Ilz nunmehr nur noch als Donau den Weg bis ins Schwarze Meer finden. Der Dom zu Passau stand als nächstes auf der Erkundungsliste. Zwar als Baustelle, aber trotzdem beeindruckend zeigte sich der Bischofssitz mit seiner weltgrößten Kirchenorgel, die aber momentan restauriert wird und abgebaut bei den Instrumentenbauern auf ihren Neuaufbau wartet.
Nur einen Katzensprung entfernt, so scheint es, liegt die Veste Oberhaus. Die Fahrt mit dem Bus dorthin zeigte, dass es doch einige Kilometer zum Aussichtspunkt, hoch über dem Zusammenfluss der drei Flüsse waren. Vom Wartepunkt des Busses aus konnten die Ausflügler ganz nebenbei ein American-Football-Spiel der Passau Pirates gegen den Tabellennachbarn, die Franken Knights, verfolgen, das schließlich mit 35:25 an die Niederbayern ging. Gestärkt mit einer Brotzeit am Bus, sowie mit Kaffee und Kuchen vom Büfett ging es schließlich wieder der Heimat zu, die man planmäßig erreichte.

Von der Feste Oberhaus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Dreiflüssestadt und ihre Umgebung.
