Wallfahrt zum Haidstein, St. Ulrich

Eine Wallfahrt zum Haidstein machen Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft im Unteren Dorf schon seit über 20 Jahren. Der leider schon verstorbene Gründungsvorsitzende Max Schlecht hatte sie ins Leben gerufen. Der Kreuzweg von Lourdes, den er von einer Wallfahrt dorthin mitgebracht hatte, wird seitdem auch bei der Wallfahrt auf den Haidstein, zu St. Ulrich, gebetet. Heuer war zum zweiten Mal Pfarrer Johann Wutz mit dabei. Nach dem neuen Konzept traf man sich beim Bayerwald-Hof in Liebenstein, um von dort auf einem schönen Waldweg zum Haidstein, wo die Wallfahrtskirche von einem Plateau unter dem Gipfel ins Tal schaut, aufzubrechen. Pfarrer Wutz stellte sich wieder als Vorbeter auf der wunderbaren Strecke durch den Wald zur Verfügung. Ab der Haidsteiner Hütte übernahm der achtjährige Sepp Graßl das Wallfahrerkreuz von seinem Opa und trug es zur Kirche. Dort hielt Pfarrer Johann Wutz zum Abschluss eine Andacht, die im Marienmonat Oktober der Gottesmutter gewidmet war.  Zum Mittagessen war anschließend für alle in der Haidsteiner Hütte reserviert und dort klang die Wallfahrt aus, wie sie begonnen hatte, freundschaftlich und kameradschaftlich vom Zusammenhalt geprägt.

Pfarrer Johann Wutz war heuer zum zweiten Mal dabei und übernahm das Vorbeten

An der 13. Station übernahm der achtjährige Sepp Graßl das Wallfahrerkreuz vom Opa und trug es empor zur Kirche.

Ein Teil der 22 Wallfahrer stellte sich unter dem Gipfelkreuz zusammen mit Pfarrer Johann Wutz zu einem Erinnerungsfoto zusammen.

Nach der Wallfahrt hat uns dieses Gedicht erreicht! Danke an die talentierte Verfasserin, die ungenannt bleiben möchte.

D‘ Haidstein Wallfahrt

               war a Traum,

in jeder Hinsicht, kaum zum glaub’n.

Mit dabei, des hod uns gfreit,

war ah der Herr Pfarrer heit.

Kurze Streck und Zeit zum betn –

passt hod des, i glaub an jedn.

Schulter, Hüfte, Knie und Herz,

vogessn war da ganze Schmerz.

Essn, trinken, Schnaps und sitzn –

Nach a bissl geh‘ mit schwitzn.

Ois hod passt und nix hod gfehlt,

drum hamma glei‘ für nächsts Jahr bstellt.